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Was ist Astrologie

Was ist Astrologie wirklich?

Die Astrologie als in sich geschlossenes System mit ihren bis heute stabil gebliebenen Grundlagen ist ungefähr 2500 Jahre alt.

Der Baum der Astrologie ist sowohl zeitlich als auch räumlich ungemein verzweigt und umfasst neben einem Hauptzweig – der westlichen Astrologie – auch andere wie die indische Astrologie mit doch einigen bedeutsamen Beziehungen zur westlichen Astrologie oder der chinesische Astrologie. Wir sprechen allerdings in der Folge ausschliesslich von der westlichen Astrologie mit ihren Wurzeln im antiken Mittelmeerraum und Nahen Osten aus hellenistischer Zeit, die als jahrtausendealte Beobachtungslehre mit bemerkenswerter Periodizität immer wieder auf der Bühne der Geschichte aufgetreten ist.

Woher kommt sie nun, die „Königin der Wissenschaften“, und was kann sie uns heute sagen?
In den letzten Jahrzehnten ist die Astrologie wahrhaftig kommerzialisiert worden. Kaum eine Zeitschrift mit Unterhaltungswert leistet sich den Verzicht auf Tages- oder Monatshoroskope.
Aber wer weiss schon wirklich, was seriös betriebene Astrologie bieten kann?

Zur Zeit ihrer Entstehung gehörte auch die Astrologie ohne jeden Zweifel zum grossen Feld der wahrsagerischen Praktiken. Was sie jedoch sehr bald von den übrigen Arten der Zukunftsprognosen unterschied, war ihre sehr enge Bindung an die Astronomie. Immerhin basierte die Astrologie von Beginn an auf mathematischen Berechnungen der Positionen der Himmelskörper und deren Projektionen auf ein Schema, das Radix oder Horoskop. Daraus allein ergab sich die Notwendigkeit eines gewissen Intellekts oder Bildungsgrades des Astrologen. So ist es wohl nicht verwunderlich, dass die einst herausragenden Köpfe der Menschheit wie Newton, Aristoteles, Ptolemäus, Kepler, Paracelsus, C.G.Jung oder Goethe sich in das Studium der Astrologie vertieften.
Diese exakte mathematisch-astronomische Basis ermöglichte eine Bewegung auf der realen Zeitachse, d.h. die Fähigkeit einer wiederholten Ablesung nicht nur vorwärts in die Zukunft, sondern auch zurück in die Vergangenheit. Es geht also um die Abhängigkeit des irdischen Geschehens von der Zeit.

Im wesentlichen ging die Astrologie aus der Erfahrung und Beobachtung immer von der Annahme aus, das Geschehen auf der Erde habe sein Vorbild in Erscheinungen am Himmel. So brachte die Astrologie die zunächst zufälligen Beobachtungen nach und nach in ein System von Regeln zur Erläuterung dieser Phänomene. Im wesentlichen haben sich die Möglichkeiten der Astrologie aus der steten Entwicklung der astronomischen Kenntnisse entwickelt. Man kann es vereinfacht auch so sehen: Die Astrologie war die praktische Nutzung der Astronomie.

Eine Nähe zur Psychologie ergibt sich schon aus der Typologie, die auch die Astrologie verfolgt, wobei allerdings die Astrologie neben der Klassifikation in verschiedene Typen auch noch die schicksalschaffende Komponente und die Veränderung der Typen in der Zeit berücksichtigt.

Die Vorhersage von Ereignissen war in der Astrologie immer allgegenwärtig, nicht selten wurde jedoch dieses machtvolle Instrument zum Spiel mit den Ängsten und Emotionen der Menschen in einem fatalistischen Sinne missbraucht. In Wirklichkeit ist es so: Die Sterne machen geneigt, jedoch – sie zwingen nicht. Die Astrologie lässt also einen gewissen Anteil des menschlichen Willens an der Gestaltung des Lebens des einzelnen zu. Der Astrologe kann in diesem Sinne die individuellen Grenzen verdeutlichen, innerhalb derer eine Wahlfreiheit jenseits von Schicksal möglich ist.
Im Grunde beruht die Astrologie auf der grundsätzlichen Annahme von Wechselbeziehungen zwischen Makrokosmos und Mikrokosmos. Einer bestimmten Anordnung des Horoskops entspricht also ein bestimmter Menschentyp mit spezifischen Fähigkeiten und Neigungen körperlicher, geistiger und seelischer Natur. Der Einfluss der Planeten ist also nur indirekt aufzufassen, im Sinne einer ursachenlosen Wechselbeziehung. Die Wahlmöglichkeit bleibt im Rahmen unserer Wesensart, Veranlagung, Begabungen und Beschränkungen bestehen.