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Zeichenwechsel

Weshalb findet man unterschiedliche Angaben dazu, wann jeweils ein Zeichenwechsel stattfindet?

Für den Laien, dessen Geburtstag in den Bereich eines Zeichenwechsels fällt, kann es tatsächlich sehr verunsichernd sein, wenn in einer Zeitschrift beispielsweise der 21. Mai dem Zeichen Stier zugeordnet wird, während er laut anderen Angaben zu den Zwillingen gehört. Ähnlich wie beim Thema Fixsternbilder/Tierkreis (siehe vorhergehende Frage) scheint es die Astrologie hier vordergründig nicht allzu genau zu nehmen, was ihre Seriosität natürlich arg in Frage stellt.

In Wirklichkeit nimmt es die Astrologie allerdings sehr genau, was den Moment des Zeichenwechsels betrifft. Nur finden diese Zeichenwechsel nicht jedes Jahr zur gleichen Zeit statt, sondern können sich um maximal einen Tag verschieben. Die Ursache dafür finden wir in der Tatsache, dass die scheinbare Umlaufbahn der Sonne um die Erde, das Sonnenjahr, nicht genau unserem Kalenderjahr von 365 Tagen entspricht, sondern zirka sechs Stunden länger dauert. Diese sechs Stunden werden alle vier Jahre mit Hilfe des Schalttages (29. Februar) ausgeglichen. In der Zwischenzeit erreicht die Sonne den Anfang jedes Zeichens jährlich um zirka sechs Stunden früher, da die Tierkreiszeichengrösse von 30° konstant bleibt.

Ist nun also jemand zum Zeitpunkt eines Zeichenwechsels geboren, muss mittels der genauen Geburtszeit und des Geburtsortes (Zeitverschiebung!) der exakte Sonnenstand ermittelt werden. Nur so lässt sich zuverlässig bestimmen, in welchem Tierkreiszeichen seine Sonne wirklich steht.

Von der Deutung her ist allerdings noch zu bemerken, dass Menschen mit Planeten auf einer Zeichengrenze (zwischen 29°30′ und 0°30′) sich oft weder dem einen noch dem anderen Zeichen völlig zugehörig fühlen, sondern sich eher wie «zwischen Stuhl und Bank» vorkommen oder als «weder Fisch noch Vogel» fühlen.